Virtueller Kaminabend: digitale Soziale Arbeiter*innen – Fragen an die Zukunft?!

Die Digitalisierung schreitet weiter voran. Virtuelle Räume und virtuelle Welten sind allgegenwärtig. Neue Technologien wie künstliche Intelligenz sind auf dem Vormarsch und bieten vielfältige Chancen und bringen zahlreiche Veränderungen mit sich.

Im Rahmen des virtuellen Kaminabends steht die Diskussion von Veränderungen im Zuge der Digitalisierung im Mittelpunkt.

Dem Thema nähern wir uns über drei verschiedene Blickwinkel:

Erfahrungen aus der Praxis

Cora Bures leitet die Beratungsstelle Brennessel in Ravensburg – eine speziallisierte Fachberatungsstelle bei sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend. Bereits vor Corona hat sich die Beratungsstelle mit Social Media, Online-Beratung, etc. intensiv auseinandergesetzt. Während der Pandemie hat das Team diese Überlegungen intensiviert und einiges in die Umsetzung gebracht.

Mit ihr zusammen möchten wir den Fragen nachgehen, was sich in einem Jahr Pandemie verändert hat und von welchen Entwicklungen sie in Zukunft ausgeht.

Sozial- bzw. Sozialarbeitswissenschaftliche Perspektive

Der Soziologe Armin Nassehi stellt in der Einleitung seines Buchs Die Digitale Gesellschaft die Frage: „Für welches Problem ist die Digitalisierung eine Lösung?“

Mit dieser Veröffentlichung ist die erste Theorie der digitalen Gesellschaft erschienen.

Was bedeutet die Digitale Gesellschaft für die Soziale Arbeit? Wie gestaltet sich eine lebensweltorientierte Soziale Arbeit in einer digitalen Gesellschaft? Wie verändern sich dadurch Berufsbilder?

Perspektive: Zukunftstechnologien im Sozial- und Gesundheitsbereich

André Peters, Vorstand Diakonisches Werk Baden stellt das Projekt „Pulsnetz.de – gesund arbeiten in der Sozialwirtschaft“ vor. Ziel des Projektes ist die Unterstützung von Organisationen beim digitalen Wandel, insbesondere durch die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI).

„In der Corona-Pandemie sind besonders belastet die Beschäftigten in Pflege- und Sozialeinrichtungen,“ sagt André Peters, Vorstand im Diakonischen Werk Baden. „Deshalb stellt sich für uns jetzt die Frage, was wir tun können, damit die Mitarbeiter*innen gesund arbeiten können.“ Dabei gelte es die Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz zu erforschen. Auch für Menschen mit Defiziten und Handicaps biete Digitalisierung große Potentiale. Sie eröffne neue Möglichkeiten der Teilhabe und Chancen auf mehr Inklusion für ein gesundes, selbstbestimmtes Leben.

Download Zeitplan

Referenten:

Cora Bures. Leiterin Beratungsstelle Brennessel – Fachberatungsstelle bei sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend

Prof. Dr. Michael Batz

André Peters. Vorstand Diakonisches Werk Baden

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